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Hochzeit·5 min Lesezeit·

Brautjungfern-Sträuße: abgestimmt, nicht identisch

Wie Sie die Sträuße der Brautjungfern auf den Brautstrauß abstimmen — kleiner, Ton-in-Ton, harmonisch. Mit klaren Proportionen und der richtigen Anzahl.

Aufeinander abgestimmte Hochzeitssträuße in einer Farbfamilie

Der häufigste Fehler bei Brautjungfern-Sträußen: Sie werden zu Kopien des Brautstraußes. Dann konkurrieren fünf gleiche Sträuße mit dem einen, der im Mittelpunkt stehen soll. Die elegantere Lösung ist Abstimmung statt Wiederholung — gleiche Farbfamilie, kleinerer Maßstab, ein gemeinsamer roter Faden. So wirkt die Gruppe geschlossen, und die Braut bleibt trotzdem der Blickfang.

1. Halten Sie die Proportion ein. Der Brautstrauß ist immer der größte — die Brautjungfern-Sträuße liegen bei etwa der Hälfte bis zwei Drittel seiner Größe. Diese Hierarchie ist kein Detail, sondern entscheidet über die Wirkung auf den Gruppenfotos: Das Auge folgt automatisch dem üppigsten Strauß, und der gehört der Braut. Ein kleiner Strauß mit 12 bis 20 Stielen wirkt voll genug, ohne zu konkurrieren.

2. Übernehmen Sie die Farbe, nicht die Form. Die wirkungsvollste Abstimmung ist Ton-in-Ton: Greifen Sie ein oder zwei Leitfarben des Brautstraußes auf und führen Sie sie in den kleineren Sträußen weiter. Die Blütensorten dürfen ruhig abweichen. Eine durchgehende Farbfamilie verbindet die Gruppe stärker als identische Blumen — und gibt Ihnen gleichzeitig Spielraum bei Budget und Saison.

3. Entscheiden Sie sich zwischen drei Ansätzen. Passend (dieselben Blumen wie im Brautstrauß, nur kleiner) wirkt klassisch und formell. Komplementär (gleiche Farben, andere Blüten) ist der flexibelste Weg und für die meisten modernen Hochzeiten die beste Wahl. Mono-Strauß (jede Brautjungfer trägt eine einzelne Sorte in derselben Farbfamilie) ist klar, modern und besonders schön für große Hochzeitsgesellschaften.

4. Halten Sie einen roten Faden konstant. Sobald die Sträuße in Form leicht variieren, braucht es ein verbindendes Element, damit die Gruppe nicht zufällig wirkt. Am einfachsten gelingt das über das Band: ein einheitliches Seidenband in einem Ton aus dem Farbkonzept zieht sich durch alle Sträuße. Auch ein durchgängiges Grün — etwa Eukalyptus — wirkt wie eine Klammer.

5. Planen Sie die Anzahl realistisch. Bei vielen Brautjungfern lohnt sich der Wechsel zu kleineren Posy- oder Mono-Sträußen — das hält die Optik leicht und das Budget im Rahmen. Eine bewährte Faustregel: Wer mehr ausgeben möchte, investiert es lieber in den einen Brautstrauß als in fünf gleich teure Begleitsträuße. So bekommen die schönsten Blüten ihren Platz dort, wo sie am meisten zählen.

6. Denken Sie an die Blumenmädchen. Sie tragen die kleinste Variante — oft genügt ein winziger Posy aus drei bis fünf Blüten oder eine Blütenkugel zum Tragen am Henkel. Wichtig ist nur, dass auch hier dieselbe Farbfamilie aufgegriffen wird, damit die ganze Reihe vom Brautstrauß bis zum Blumenmädchen wie ein durchdachtes Ensemble wirkt.

7. Bestellen Sie früh und nach Saison. Aufeinander abgestimmte Sträuße stehen und fallen mit verlässlicher Blütenqualität am Hochzeitstag. Wer saisonale Sorten wählt, bekommt sie frischer, farbechter und haltbarer — und der Florist kann die Farbfamilie tatsächlich treffen. Bei uns kommt die Ware frisch von der Veiling Rhein-Maas, was bei einem so durchgeplanten Set den Unterschied macht.

Häufige Fragen

Müssen Brautjungfern-Sträuße dieselben Blumen wie der Brautstrauß haben?
Nein, und oft ist genau das die schönere Lösung. Es reicht, eine oder zwei Leitfarben aus dem Brautstrauß aufzugreifen und sie Ton-in-Ton weiterzuführen. Die Blütensorten dürfen abweichen, solange die Farbfamilie oder ein verbindendes Element wie das Band gleich bleibt. So wirkt die Gruppe abgestimmt, ohne dass alle Sträuße identisch sind.
Wie viel kleiner sollte der Brautjungfern-Strauß sein?
Als Richtwert etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Größe des Brautstraußes, häufig mit 12 bis 20 Stielen. Wichtig ist nur, dass der Brautstrauß deutlich der größte bleibt — diese Hierarchie sorgt dafür, dass die Braut auf den Gruppenfotos automatisch im Mittelpunkt steht.
Welcher Stil eignet sich bei vielen Brautjungfern?
Bei großen Hochzeitsgesellschaften sind kleine Posy-Sträuße oder Mono-Sträuße — jede Brautjungfer trägt eine einzelne Sorte in derselben Farbfamilie — die klügste Wahl. Sie halten die Optik leicht, lassen sich gut wiederholen und schonen das Budget, ohne dass die Abstimmung leidet.
Wie hält man die Sträuße trotz unterschiedlicher Formen zusammen?
Über einen durchgehenden roten Faden. Am einfachsten ist ein einheitliches Band in einem Ton des Farbkonzepts, das alle Sträuße verbindet. Auch ein durchgängiges Grün wie Eukalyptus oder eine konstante Farbfamilie wirkt wie eine Klammer — selbst wenn Form und Blütensorten leicht variieren.

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