Saisonblumen
Saisonblumen im Winter
Winter ist nicht die karge Phase, für die viele ihn halten. Tulpen sind ab Januar in voller Vielfalt, Ranunkeln und Anemonen ergänzen, Amaryllis-Zwiebeln blühen in der Wohnung wochenlang. Der Dezember gehört der Tannenfloristik, der Januar dem Frühlings-Start.

Dezember: Adventsfloristik dominiert. Kränze, Tannengestecke, Amaryllis-Zwiebeln, Christrose. Erste Tulpen kommen Ende Dezember.
Januar: Frühlings-Start mit Tulpen, Ranunkeln, Anemonen. Erste Hyazinthen. Importrosen weiter ganzjährig.
Februar: Tulpen-Spitze. Rosen-Welle um Valentinstag. Ranunkeln Spitze, Anemonen Spitze, erste Narzissen.
Winter-Charakteristik: schwerere Sorten (Amaryllis), Strukturelle Blumen (Calla, Lilien), warme Mitteltöne. Die Vasenzeiten sind im Winter besser als im Sommer, weil die Raumtemperaturen niedriger und Bakterien-Wachstum langsamer ist.
Wer im Winter einen Strauß kauft, kriegt oft länger haltbare Sorten. Eine gut gepflegte Tulpe im Januar hält 8–10 Tage. Die gleiche Tulpe im April nur 5–7 Tage.
Topfpflanzen ergänzen den Winter: Amaryllis, Cyclamen, Orchideen, Anthurien. Halten Wochen statt Tagen — gute Geschenk-Alternative zur Schnittblume.
Winter-Anlässe: Weihnachten (Dezember), Silvester, Valentinstag (Februar). Geschäftskunden bestellen oft im November für Adventsmiete und Dezember-Tischdekoration.
Trockenblumen halten ihre Position aus dem Herbst — viele Privatkunden haben jetzt Trockensträuße als Dauerdekoration.
Häufige Fragen
- Gibt es im Winter wirklich frische Schnittblumen?
- Ja — Tulpen, Ranunkeln, Anemonen aus deutschen und niederländischen Gewächshäusern. Importrosen das ganze Jahr. Wer „Saisonblumen im Winter“ googled und meint, da gäbe es nichts, irrt — der Winter ist floristisch oft besser als der April.
- Soll ich im Winter Pflanzen statt Blumen schenken?
- Amaryllis und Cyclamen sind klassische Winter-Geschenke und halten länger als Schnittblumen. Wer aber den frischen Strauß-Effekt will, kauft Tulpen oder Ranunkeln — die sind im Winter genauso frisch wie im Frühling.


