Pflanzen
Aloe Vera
Aloe vera · Asphodelaceae (Affodillgewächse)
Die Aloe Vera ist die wohl beliebteste Sukkulente für das Fensterbrett: pflegeleicht, architektonisch schön und mit ihren fleischigen, gezahnten Blattrosetten ein echter Blickfang. Wir wählen in unserem Pempelforter Geschäft bewusst kompakte, kräftig gewachsene Exemplare aus, die ihre Form über Jahre halten. Wer eine Pflanze sucht, die fast nichts übelnimmt und trotzdem Charakter zeigt, liegt hier richtig.

- Licht
- Viel Licht bis volle Sonne; ein Süd- oder Westfenster ist ideal. Bei zu wenig Licht wird die Rosette schlaff und dunkelgrün.
- Gießen
- Sparsam gießen, Substrat zwischen den Wassergaben durchtrocknen lassen; im Winter fast trocken halten. Staunässe unbedingt vermeiden.
- Pflege
- Pflegeleicht
- Botanisch
- Aloe vera
Die echte Aloe Vera (Aloe vera, botanisch früher auch als Aloe barbadensis Miller geführt) bildet dichte Rosetten aus dicken, wasserspeichernden Blättern mit weichen Randzähnchen. Neben ihr gibt es Hunderte weiterer Aloe-Arten und nah verwandte Gattungen, etwa die gepunktete Seifen-Aloe (Aloe maculata) oder die kompakte Tiger-Aloe (heute Gonialoe variegata); für den Hausgebrauch und wegen des bekannten Blattgels ist jedoch die klassische Aloe Vera die mit Abstand verbreitetste.
In der Floristik setzen wir Aloe Vera vor allem als langlebige Solitärpflanze im Topf ein. Sie passt hervorragend in puristische, mediterrane und moderne Einrichtungsstile und macht im hellen Keramikgefäß ebenso eine Figur wie im rauen Terrakottatopf. Als pflegeleichtes Mitbringsel oder Büropflanze ist sie ein Dauerbrenner, weil sie auch unregelmäßiges Gießen klaglos wegsteckt.
Ein gutes Qualitätsmerkmal ist eine straffe, aufrecht stehende Rosette mit prall gefüllten, fest sitzenden Blättern ohne braune Spitzen oder weiche Stellen. Eine leicht graugrüne bis blaugrüne Färbung zeigt, dass die Pflanze ausreichend Licht bekommen hat; tiefgrüne, schlaffe Blätter deuten dagegen auf Lichtmangel hin. Wir achten beim Einkauf darauf, dass die Wurzelballen gesund und frei von Schädlingen sind.
Kombinieren lässt sich die Aloe Vera wunderbar mit anderen Sukkulenten und Kakteen zu einer wüstenartigen Gruppierung oder mit grafischen Gefäßen in Beton- und Steingut-Optik. Wer es lebendiger mag, stellt sie zu Olivenbäumchen oder Lavendel auf die sonnige Fensterbank und schafft so ein kleines mediterranes Stillleben.
Ist Aloe Vera giftig für Kinder und Haustiere?
- Kinder
- Leicht reizend
- Katzen
- Giftig
- Hunde
- Giftig
Giftig für Katzen, Hunde und Pferde: Saponine und Anthrachinone (u. a. Aloin) in den Blättern können Erbrechen, Durchfall und Lethargie verursachen. Außer Reichweite von Haustieren und Kindern halten.
Typische Symptome: Erbrechen, Durchfall, Lethargie und Appetitlosigkeit; bei Katzen gelegentlich Zittern.
Im Notfall:Giftnotruf Bonn 0228 19240 (rund um die Uhr) — bei Haustieren direkt die tierärztliche Notfallpraxis kontaktieren. Diese Angaben ersetzen keine (tier)ärztliche Beratung.
Übersicht: giftige & ungiftige Pflanzen für Katzen, Hunde und Kinder
Pflege
- 01Hell und sonnig stellen: ein Süd- oder Westfenster ist ideal; je mehr Licht, desto kompakter und gesünder wächst die Rosette.
- 02Sparsam gießen und das Substrat zwischen den Wassergaben gut abtrocknen lassen; Staunässe ist der häufigste Grund für Wurzelfäule.
- 03Im Winter fast trocken halten und kühler stellen (etwa 10 bis 15 Grad), dann übersteht sie die lichtarme Zeit problemlos.
- 04Durchlässiges Kakteen- oder Sukkulentensubstrat verwenden und unbedingt einen Topf mit Abzugsloch wählen.
- 05Nur in der Wachstumszeit von Frühjahr bis Spätsommer alle vier bis sechs Wochen sparsam mit Kakteendünger versorgen.
- 06Kindel (Ableger) an der Basis lassen sich im Frühjahr abtrennen und einzeln eintopfen, so vermehrt sich die Pflanze fast von selbst.
Häufige Fragen
- Ist Aloe Vera giftig für Katzen und Hunde?
- Ja. Die Blätter enthalten Saponine und Anthrachinone (darunter das Aloin in der gelblichen Randschicht), die bei Katzen, Hunden und Pferden Erbrechen, Durchfall, Lethargie und in schweren Fällen Nierenschäden auslösen können. Stellen Sie die Pflanze daher für Haustiere und kleine Kinder unzugänglich auf.
- Wie oft muss ich Aloe Vera gießen?
- Deutlich seltener, als man denkt. Gießen Sie erst, wenn das Substrat komplett durchgetrocknet ist, im Sommer etwa alle zwei Wochen, im Winter nur sehr selten. Als Sukkulente speichert sie Wasser in den Blättern und verträgt Trockenheit weit besser als Nässe.
- Warum werden die Blätter meiner Aloe braun oder schlaff?
- Braune, weiche Blätter deuten fast immer auf zu viel Wasser und Staunässe hin, schlaffe, blasse Blätter dagegen auf Lichtmangel. Stellen Sie die Pflanze heller, gießen Sie zurückhaltender und sorgen Sie für ein durchlässiges Substrat mit Abzugsloch.
- Hat Aloe Vera eine Blütezeit?
- Als Zimmerpflanze ist die Aloe Vera ganzjährig erhältlich und grün. Ältere, gut versorgte Exemplare bilden bei viel Licht gelegentlich einen hohen Blütenstand mit gelben bis orangefarbenen Röhrenblüten, meist im Spätwinter bis Frühjahr; im Topf in der Wohnung bleibt das aber die Ausnahme.