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Pflanzen

Kalanchoe

Kalanchoe blossfeldiana · Crassulaceae

Die Kalanchoe, im Deutschen liebevoll Flammendes Käthchen genannt, ist die unkomplizierteste blühende Zimmerpflanze in unserem Sortiment. Als Sukkulente speichert sie Wasser in ihren dicken, glänzenden Blättern und verzeiht damit auch mal eine vergessene Gießrunde. Ihre dichten Blütenschirme leuchten sechs bis acht Wochen — ein zuverlässiges Mitbringsel für alle, die keinen grünen Daumen haben.

Floristik-Aufnahme von Fleura: kompakte blühende Topfpflanze mit dichten bunten Blütenschirmen
Pflege
Pflegeleicht
Botanisch
Kalanchoe blossfeldiana

Neben den klassischen einfachblütigen Sorten gibt es die gefüllten „Calandiva“- und „Rosalina“-Linien, deren Blüten wie Miniatur-Röschen aussehen und noch länger halten. Die Farbpalette reicht von leuchtendem Rot über Orange und Gelb bis zu zartem Rosa und Weiß — für jede Jahreszeit und jeden Anlass ist etwas dabei.

Beim Einkauf achten wir auf Pflanzen, bei denen erst ein Teil der Knospen geöffnet ist. So bekommt ihr die volle Blütezeit von sechs bis acht Wochen mit nach Hause. Voll aufgeblühte Ware sieht im Regal spektakulär aus, ist aber schon mitten in ihrer Vorstellung.

Als Sukkulente ist die Kalanchoe aufs Wassersparen gebaut. Der häufigste Pflegefehler ist deshalb zu häufiges Gießen: Steht der Ballen dauerhaft nass, faulen Wurzeln und Stängelbasis. Die Erde darf zwischen den Wassergaben gut antrocknen — lieber einmal durchdringend als ständig ein Schlückchen.

Nach der Blüte muss das Käthchen nicht in den Müll. Verblühte Stände herausschneiden, die Pflanze etwas kühler und sparsam gegossen weiterkultivieren, und mit etwas Glück treibt sie erneut. Kalanchoen sind Kurztagspflanzen: Die Knospenbildung wird durch etwa sechs Wochen mit langen, dunklen Nächten ausgelöst — die Gärtnereien steuern das mit Verdunkelung, zu Hause hilft ein Zimmer, das abends wirklich dunkel bleibt.

Wichtig für Tierhaushalte: So genügsam die Kalanchoe ist, für Katzen und Hunde ist sie giftig. Wie viele Dickblattgewächse enthält sie herzwirksame Bufadienolide, die beim Fressen Magen-Darm-Beschwerden und in größeren Mengen Herzrhythmusstörungen auslösen können. In Haushalten mit knabberfreudigen Tieren stellen wir sie deshalb außer Reichweite oder empfehlen eine tierfreundliche Alternative.

Dekorativ ist das Käthchen ein Teamplayer: In bepflanzten Schalen kombiniert es sich gut mit anderen Sukkulenten wie Echeverien, und als Ergänzung zu grünen Zimmerpflanzen bringt es sofort Farbe auf die Fensterbank. Die kompakten Sorten passen auch in kleine Wohnungen und auf schmale Bretter.

Ist Kalanchoe giftig für Kinder und Haustiere?

Kinder
Leicht reizend
Katzen
Giftig
Hunde
Giftig

Alle Pflanzenteile enthalten herzwirksame Bufadienolide und sind für Katzen und Hunde giftig — vor allem die Blüten. Für Kinder gilt die Pflanze als schwach giftig; vom Verzehr ist in jedem Fall abzusehen. In Tierhaushalten außer Reichweite stellen.

Typische Symptome: Nach dem Fressen: Speicheln, Erbrechen, Durchfall und Mattigkeit; bei größeren Mengen sind Herzrhythmusstörungen möglich — dann sofort zum Tierarzt.

Im Notfall:Giftnotruf Bonn 0228 19240 (rund um die Uhr) — bei Haustieren direkt die tierärztliche Notfallpraxis kontaktieren. Diese Angaben ersetzen keine (tier)ärztliche Beratung.

Übersicht: giftige & ungiftige Pflanzen für Katzen, Hunde und Kinder

Pflege

  • 01Hell bis sonnig stellen; ein Süd- oder Westfenster ist ideal, nur die pralle Sommermittagssonne meiden.
  • 02Sparsam gießen: Erde zwischen den Wassergaben gut antrocknen lassen, Staunässe ist der größte Feind.
  • 03Verblühte Blütenstände regelmäßig herausschneiden, das verlängert die Blüte.
  • 04Während der Blüte alle zwei bis drei Wochen schwach düngen.
  • 05Normale Zimmertemperatur ganzjährig; im Winter nicht unter 12 °C.
  • 06Für eine Nachblüte: sechs Wochen kurze Tage mit dunklen Nächten simulieren.

Häufige Fragen

Wie oft muss ich die Kalanchoe gießen?
Deutlich seltener als die meisten Zimmerpflanzen. Als Sukkulente speichert sie Wasser in den Blättern — im Schnitt reicht einmal pro Woche im Sommer, im Winter alle zehn bis vierzehn Tage. Entscheidend ist, dass die Erde vorher gut angetrocknet ist.
Ist die Kalanchoe giftig für Katzen?
Ja. Kalanchoen enthalten herzwirksame Bufadienolide, die bei Katzen und Hunden Erbrechen, Durchfall und in größeren Mengen Herzrhythmusstörungen auslösen können. Die Blüten sind am gehaltvollsten. In Haushalten mit knabbernden Tieren die Pflanze außer Reichweite stellen oder besser eine tierfreundliche Alternative wählen.
Blüht die Kalanchoe ein zweites Mal?
Ja, mit einem Trick. Als Kurztagspflanze bildet sie neue Knospen erst nach rund sechs Wochen mit langen, dunklen Nächten. Verblühtes herausschneiden, sparsam gießen und die Pflanze ab dem Abend konsequent dunkel stellen — dann blüht sie nach zwei bis drei Monaten erneut.
Warum werden die Blätter meiner Kalanchoe weich und gelb?
Weiche, glasige oder gelbe Blätter sind fast immer ein Zeichen für zu viel Wasser. Topf aus dem Übertopf nehmen, Ballen abtrocknen lassen und künftig erst gießen, wenn die Erde spürbar trocken ist. Bei fauligem Geruch hilft nur noch Umtopfen in frische, durchlässige Erde.

Kalanchoe bei Fleura

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