Website in Entwicklung

Pflanzen

Nemesie

Nemesia · Scrophulariaceae

Die Nemesie ist die vielleicht unterschätzteste Balkonblume: kleine, löwenmäulchenartige Blüten in fast jeder Farbe, viele Sorten mit einem feinen Vanille- oder Honigduft, und das über Monate. Sie bleibt kompakt, passt in jeden Kasten und blüht bei guter Pflege von Mai bis in den Oktober. Wer einmal eine duftende Sorte hatte, pflanzt sie jedes Jahr wieder.

Bunte Frühjahrs- und Sommerbepflanzung mit kleinen Blüten von Fleura Düsseldorf
Licht
Sonnig bis halbschattig, gern mit Schutz vor praller Mittagshitze.
Gießen
Regelmäßig — die Erde soll nie ganz austrocknen, aber auch nicht nass stehen.
Pflege
Pflegeleicht
Botanisch
Nemesia

Die Blüten der Nemesie erinnern an winzige Löwenmäulchen, mit dem sie tatsächlich verwandt ist — beide gehören in die Verwandtschaft der Braunwurzgewächse. Charakteristisch ist die zweilippige Blüte mit oft kontrastierendem Auge, das ihr den freundlichen Gesichtsausdruck gibt.

Bei den Sorten lohnt ein genauer Blick: Die Serien Sunsatia, Nesia und Karoo decken das ganze Farbspektrum ab, während Sorten wie Wisley Vanilla oder Lady Lisa vor allem wegen ihres intensiven Vanilledufts gepflanzt werden. Duftsorten stellen wir gern in Nasennähe, also in Ampeln oder erhöhte Kästen.

Nemesien mögen es sonnig, aber nicht brütend heiß. Anders als Geranien oder Portulakröschen sind sie keine Hitzespezialisten: In sehr heißen Sommern legen sie im Juli eine Blühpause ein. Ein Rückschnitt um ein Drittel und regelmäßiges Wässern bringen sie im Spätsommer zuverlässig zurück.

Der Boden sollte gleichmäßig feucht, aber durchlässig sein. Ballentrockenheit verzeiht die Nemesie schlecht — welke Pflanzen erholen sich zwar oft, werfen aber Knospen ab. Der häufigste Pflegefehler ist deshalb unregelmäßiges Gießen im Hochsommer.

In der Kombination ist die Nemesie ein feiner, kleinteiliger Partner zu großblumigen Nachbarn: zu Geranien, Petunien oder Kapkörbchen bildet sie den lebendigen Unterbau. Ton-in-Ton-Pflanzungen aus rosa und weißen Nemesien mit Doppelsporn gehören zu unseren liebsten Frühjahrskästen.

Ist Nemesie giftig für Kinder und Haustiere?

Kinder
Ungiftig
Katzen
Ungiftig
Hunde
Ungiftig

Die Nemesie gilt als ungiftig für Katzen, Hunde und Kinder und ist damit eine gute Wahl für Balkone, auf denen Tiere unterwegs sind. Vom gezielten Verzehr ist wie bei allen Zierpflanzen abzuraten.

Übersicht: giftige & ungiftige Pflanzen für Katzen, Hunde und Kinder

Pflege

  • 01Sonnig bis halbschattig stellen; leichte Mittagsbeschattung verlängert im Hochsommer die Blüte.
  • 02Gleichmäßig feucht halten — Ballentrockenheit führt zu Knospenfall.
  • 03Alle ein bis zwei Wochen flüssig düngen, Nemesien blühen sich sonst leer.
  • 04Nach dem ersten Blühschub um ein Drittel zurückschneiden, das löst die zweite Blühwelle aus.
  • 05Erst nach den Eisheiligen dauerhaft nach draußen stellen.
  • 06Duftsorten erhöht oder in Sitzplatznähe platzieren, dort kommt der Vanilleduft am besten zur Geltung.

Häufige Fragen

Duften alle Nemesien nach Vanille?
Nein, der Duft ist stark sortenabhängig. Am intensivsten duften helle Sorten wie Wisley Vanilla; viele moderne, sehr farbstarke Serien duften dagegen kaum. Wer Wert auf den Duft legt, sollte beim Kauf gezielt an der Pflanze riechen oder uns nach Duftsorten fragen.
Warum blüht meine Nemesie im Hochsommer nicht mehr?
Nemesien machen bei großer Hitze oder nach dem ersten Blühschub eine natürliche Pause. Schneiden Sie die Pflanze um ein Drittel zurück, gießen und düngen Sie weiter — nach zwei bis drei Wochen startet fast immer eine zweite, oft noch dichtere Blühwelle.
Ist die Nemesie winterhart?
Die üblichen Balkonsorten sind nicht winterhart und werden einjährig kultiviert. Sie vertragen zwar leichte Kühle bis in den Herbst, gehen aber beim ersten stärkeren Frost ein. Eine Überwinterung lohnt sich in der Regel nicht.
Ist die Nemesie giftig für Katzen?
Nein, die Nemesie gilt als ungiftig für Katzen und Hunde. Auch für Kinder ist sie unbedenklich, weshalb sie sich gut für Familienbalkone eignet.

Nemesie bei Fleura

Im Laden vorbeischauen oder ansprechen — kräftige Gärtner-Qualität, täglich frisch von der Veiling.