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Saisonblumen kaufen: Warum es sich lohnt — und worauf zu achten ist

Saisonblumen sind frischer, günstiger und ökologisch besser. Aber „saisonal“ heißt nicht überall dasselbe.

Olivenzweig mit grünen und schwarzen Oliven — Reifeprozess im Jahreslauf

„Saisonal“ ist eines der häufigsten Wörter im Floristik-Marketing — und eines der schwammigsten. In diesem Artikel erklären wir, was wir genau damit meinen, und wie du im Laden erkennst, ob eine Blume wirklich in Saison ist.

Drei Bedeutungen von „saisonal“: (1) Im Freiland regional gewachsen, im natürlichen Blühzeitraum. (2) Im Gewächshaus gewachsen, aber in der jahreszeitlich typischen Form. (3) Aus dem Ausland importiert, aber traditionell zu dieser Jahreszeit verkauft. Wir benutzen das Wort meistens im ersten Sinne.

Warum Saisonblumen besser sind: kürzere Lieferkette = weniger Tage zwischen Schnitt und Vase = mehr Vasenleben. Eine im Mai geschnittene niederländische Tulpe steht oft 2 Tage später bei uns im Laden. Eine importierte Tulpe aus dem Februar war 5–7 Tage unterwegs.

Ökologisch ist die Sache komplizierter. Lokale Freilandblumen haben fast immer die beste CO2-Bilanz. Heizungsintensive Gewächshausproduktion in den Niederlanden im Winter ist klimatisch oft schlechter als Freilandware aus Kenia mit Flugtransport — Studien des Cranfield-Instituts zeigen das deutlich.

Im Laden erkennt man saisonale Frische an: prall geschlossenen Knospen (nicht schon halb offen), kräftiger grüner Stiel ohne braune Stellen, fester Stiel an der Schnittstelle (nicht weich oder schwammig).

Unsere Empfehlung: Beim Kauf immer fragen, woher die Blumen kommen. Wenn der Florist es nicht weiß, ist das ein schlechtes Zeichen. Wir können bei Fleura zu jeder Sorte sagen, von welcher Versteigerungsuhr und welchem Lieferanten sie kommt.

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